Aus dem täglichen Wahn des Homo Schein

George Dabbelju is echt n` checker

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George Walker Bush ist ein echter Durchblicker. Bei seiner Radio-Ansprache an die Nation sagte er, dass die USA beim kommenden Weltfinanzgipfel (G-20) am 15. November zwar für neue Regeln und schärfere Kontrollen bei den Beteiligten der Weltfinanzmärkte seien, aber dass man doch bitte schön nicht an den Grundfesten des Systems zu rütteln hat.

Der „freie Markt“ habe schliesslich dazu beigetragen, dass Wohlstand sich mehren und viele Menschen durch den Freihandel schliesslich der Armut entfliehen konnten und dass der Freihandel gut für Amerika und seine Bürger gewesen sei. Es habe doch schliesslich jeder super daran verdient. Oder?

Was Mr. President verschweigt, ist die stupide Tatsache, dass „der Freihandel“ hauptsächlich Daddys Freunden geholfen hat und deren Handlanger, versteht sich. Was er verschweigt, ist die Tatsache, das die deregulierten und privatisierten Märkte in der Regel zu teureren Dienstleistungen bei schlechterer Qualität führten, dass gut ein Drittel der Bevölkerung über keine Medizinische Versorgung verfügt, dass Infrastruktur und Bildung danieder liegen, Dass die USA weltweit eine der höchsten Mordraten hat, dass die Regierung und Administration Täglich Recht bricht, mit einem gigantischen Apparat das eigene Volk bespitzelt, einen Völkerrechtswidrigen Krieg führt, andere Völker bedroht, und internationale Abkommen wie Institutionen ignoriert und behindert. Wer sonst als die Amerikaner verbrauchen mehr als 25 % des weltweiten Energie-Bedarfs bei einem Bevölkerungsanteil von 5 %(!!!). Und die vielen armen „Befreiten“ aus den „Emerging Markets“-Regionen können ein Lied davon singen, wer hier zu den „Gewinnern“ zählt.

US-Amerikanische Politik ist Interessen-Poltik einer kleinen Kaste.

Wer immer noch damit wirbt, Regeln und Verhalten „unserer amerikanischen Freunde“ zu übernehmen, bezeugt nur seine eigene Kurzsicht, Raffsucht und Machtgeilheit. Aber so war das mit Vasallen ja immer: Keine eigene Meinung, aber immer schön den Speichel des Herrn lecken. Nicht umsonst spannen die Amis ihren „Schirm“ über Europa aus. Wer sonst als die Europäischen „Eliten“ sind so eng mit dem Millitärisch-Industriellen Komplex verwoben, dass bei einem Zusammenbruch des Imperiums ihre eigenen „vitalen“ Interessen bedroht sind.

Wir Europäer können uns freuen auf eine weitere „Amerikanisierung“ der Gesellschaften. Und wir werden bald echte lateinamerikanische Verhältnisse hier haben, und damit meine ich die „golden Seventies“ Lateinamerikas.

Good Night Banana

© .co

Written by mani1914

Oktober 26, 2008 um 15:06

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