Aus dem täglichen Wahn des Homo Schein

Die Tugenden der Weltwirtschaft – Eine neue Weltordnung

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In den letzten beiden Beiträgen habe ich den Anfang der Neunziger Jahre einsetzenden Wertewandel unter die Lupe genommen und erstaunliches festgestellt. Die Schönen, Reichen und Mächtigen propagieren ein extrem kurzsichtiges, egozentrisches Weltbild, das es ihnen ermöglicht, mit den massiven Mitteln der Public Relations, der Propaganda also, ihre Ideologie des kapitalistischen Systems zu ihren Gunsten zu vrebreiten.

Das schöne ist, das in der derzeitigen Weltwirtschaftskrise, der Rezension, eindringlich deutlich wird, dass der Kapitalismus genauso abgewirtschaftet hat, wie der vormals böse Kommunismus.

Nein, ich bin kein Freund von Betonköpfen und verbohrten Ideologen, ich mag auch den Spaß-Kommunismus nicht, der eine besonders subtile Form der Verarschung ist, nein, ich habe einfach nur eine Meinung zu einem Thema, das mir stinkt, denn sein Grundgerüst ist grenzenloses Unrecht.

Und was mich am meisten ärgert, wie geschickt die „Elite“ agiert, wenn es darum geht, ihre Ziele zu verschleiern, oder die öffentliche Meinung zu manipulieren. Die Möglichkeiten sind dementsprechend, wenn man Logenbrüder in allen Redaktionen der Welt hat, und die wirtschaftlichen wie Politischen Hintertüren nutzen kann, da man weiß, wohin die „demokratischen“ Regierungen der Welt nach ihrem Abgang gehen werden. Schröder, Clement und Co sind ein beredtes Beispiel dafür.

Bleiben wir bei der Betrachtung des globalen, derzeitigen Weltgefüges, so wird eines überdeutlich: die so genannte Werte-Debatte war nichts weiter als eine flankierende Maßnahme, um die neue, „erfolgreiche“ Ideologie zu rechtfertigen und zu zementieren.

Auf Teufel komm raus, möchte man sagen. Und auch hier die Schönheit im Detail. Wer sich den Ratzinger anschaut, in seinem Ornament, der mag verwundert schauen. Seine AUGEN! Seht es euch an. Ich glaube, ich habe noch nie solche Augen gesehen. Diese Bosheit ist zum greifen nahe.

Die Katholiken haben ihren Teufel gewählt, und was ist mit dem säkularisierten Rest? Der wird durch die Verwertungsmaschine gemahlen, und dafür brauchte es neue Werte.

Hier eine kleine Auswahl, folgt man den Versprechen von PR, Think Tank und Reklame:

Habsucht:denn nur wenn ich verlangen habe, zu besitzen, bin ich ein guter Kunde.koste es, was es wolle…

Neid: Was der andere hat, das will auch ich…Mein Haus, Mein Auto, Meine Stute…

Eitelkeit: Ich bin der Beste, der Schönste, der Mächtigste, Intelligenteste… etc…

Trägheit: Seinen Gewohnheiten nachgeben, nichts in frage stellen, nur seine „Ruhe“ haben wollen, alles so lassen wie es ist, oder einfach wegsehen, denn ändern kann man es eh nicht, oder man wird „Nutznießer“, Bestechlich, korrupt.

Völlerei: Hauptsache rein stopfen, bis es nicht mehr geht, und wenn der Scheiß um die halbe Welt gekarrt wird, Hauptsache rein gestopft…

Geiz: das, was ich habe, muss sich mehren, um jeden Preis. Und niemand sonst soll haben, was ich habe. Die „anderen“, das sind doch nur „Schmarotzer“, die von meinem Erfolg und Gewinn leben wollen.

Zorn/Hass: ausgestochen werden und um die Pfründe meiner Knechtschaft gebracht werden kann ich nicht tolerieren. Krieg den Aasgeiern, die mir nehmen wollen!!!

Vielweiberei: Alles und jeden Ficken, in den Arsch in die Fresse in`s Gehirn, überall und jederzeit, sie willig, gefügig machen sie benutzen und dann wegwerfen, für meine Geilheit, meine Göttliche Potenz

Hey, ich bin kein verkanntes Genie in irgendeiner Privatbibliothek, Ich habe auch keine Ressourcen, meine geistigen Ergüsse über die Welt massiv zu gießen; aber eines ist mir ganz klar, wenn Menschen, die offensichtlich nicht wissen, was sie tun, und wir sie nicht daran hindern, eben dieses zu tun, dann haben wir uns keinen Millimeter weiterentwickelt.

Geschichte wiederholt sich, solange man nichts daraus gelernt hat.

Und genau das ist die Epoche in der wir leben, der Untergang des neuen Rom.

Und wir werden miterleben, wie eine mittelmäßige Clique von mittelmäßiger Intelligenz uns zu Grunde richtet, einzig auf ihren Vorteil ausgerichtet, mit einer Strategie, die so kurzsichtig ist, wie die Räumlichkeit ihrer Wahrnehmung.

Die Tugenden der neuen Weltordnung – „Ich will so bleiben wie ich bin! „Du darfst“

Hier das Popart-Event des gekrönten Ratzinger.

Written by mani1914

Juli 13, 2008 um 21:32

Veröffentlicht in Das große BlaBla, Politische Ökonomie

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Eine Antwort

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  1. I discovered your homepage by coincidence.
    Very interesting posts and well written.
    I will put your site on my blogroll.🙂

    Jason Whitmen

    Juli 13, 2008 at 22:00


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