Aus dem täglichen Wahn des Homo Schein

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Neues aus dem Irrenhaus

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Es ist schon wunderbar mitanzusehen, wie unsere Spitzenpolitiker sich alle Mühe geben, in diesen schwierigen Zeiten eine klare Richtung vorzugeben und den von ihnen vertretenen Völkern das beste angedeihen zu lassen, und um der herrschenden Ordnung alles zu geben, was notwendig ist.

Zum Beispiel eine „Internetsperre„, die leichter zu umgehen ist, wie eine einzelne Kuh auf der gezäunten Weide. Aber mit Sinn und Verstand wirklich wichtige Probleme zu lösen, das ist ja auch nicht Aufgabe von Politikern. Das macht die Wirtschaft, die sich in immer mehr Lebensbereiche hereinfrisst.

Das einzige, was in unseren Landen derzeit im Rekordtempo durch die Volksvertretungs-Gremien gejagt wird sind der Ausbau der Befugnisse Staatlicher Organe (BKA, BSI, Militär ), der Überwachung und der Kontrolle. Auf der anderen Seite, werden Grundrechte mit Füßen getreten (DB, LIDL, Telekom,Hartz IV, Vorratsdatenspeicherung etc.).

Aber das interessiert natürlich keinen. Warum auch, die Partei-Spitzen werden es schon richten. Und erst recht im Superwahljahr überschlagen sich diese „Spitzen“ mit vollmundigen Versprechen, um auch allen zu zeigen, wie volksnah sie sind. Es hat etwas sonderbares an sich, wenn zum Beispiel die SPD in ihrem Wahlprogramm beschließt, dass doch eine Börsenumsatzsteuer, eine Reichensteuer und eine Steuerentlastung für Geringverdiener sehr sinnvoll sei. Ebenso die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die unter Kanzler Schröder (SPD) und Finanzminister Eichel abgeschaft wurde. Das war vorher irgendwie „nicht zu vermitteln“.

Bei wem eigentlich?

Schließlich sollte man nicht vergessen, dass Parteien eigentlich nur dann Demokratisch werden, wenn Wahlen anstehen. Die anderen Parteien werden sicherlich auch zu sehr überraschenden Einsichten kommen, man buhlt schliesslich um des Wählers Gunst und Legitimation.

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Geschrieben von mani1914

April 18, 2009 um 22:53

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Der Ausverkauf des Staates- vom Demos zum Plutos

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Da lachen sich doch so manche ins Fäustchen, die können offensichtlich nicht genug kriegen, während sie ihre Lakaien und Prediger ins Rennen schicken und die es vor lauter Popanz und Privileg kaum gebacken kriegen, sich die Schmiere ihrer Schutzherren von sich abzuwischen, während sie die wahre Reinheit der Lehre verkünden.

Da macht es Spaß zu Lesen und zu stöbern auf einschlägigen Seiten und Blogs, die sich kaum noch einkriegen während des ganzen „Change“, der hier durch die Medien rollt. Ein Wahnsinn auf Rädern, würde so mancher jetzt sagen. Ich lach nur, wegen Unsicherheit, Jep.

So wie mir geht es wie den meisten Linken Spinnern, Wir wissen nicht wohin, eingeschüchtert vom Riesenhaften Moloch Wohlstandgesellschaft, dieser titanischen Fressmaschine, diesem Perpetuum Mobile der Glückseligkeit, glaubt man manchen dieser Herren Propheten der „neuen Marktwirtschaft“.

Die Neid-Debatte wird abgelöst durch die Gier-Debatte. Wann kommt eigentlich die Wut- und enttäuschte Hoffnung-Debatte? Die führen vielleicht unsere Kindeskinder, aber für mich gilt ja: „nach mir die Sintflut“. Also, scheiß auf die Söhne und die Töchter, die unsere Verblendung noch teuer bezahlen werden. Denn bei all den Debatten vergessen wir eines nur allzu gerne. Die Technologie mag sich exorbitant entwickelt haben, der Wohlstand mag sich vermehrt haben (zumindest für einige), man kann heute in einem Tag um die Welt reisen, wofür man vor einiger Zeit noch Jahrtausende brauchte. Der Mensch hat sich nicht entwickelt.

Man verwechselt immer eine Revolution mit einer Evolution. Eine Evolutionäre Entwicklung übersteigt das Vorstellungsvermögen des einzelnen. Eine Evolution umfasst zuweilen Millionen Jahre, ist ein schleichender Prozess, den Menschen in kurzen Momentaufnahmen wahrnehmen oder abstrakt betrachten um überhaupt eine Wahrnehmung des tatsächlich geschehenen herzustellen.Eine Revolution ist ein Plötzlicher, Vulkanartiger Ausbruch und Umsturz, ist eine gewaltige zeitlich komprimierte Expansion einer Idee, einer Anschauung, einer Gelegenheit. Es mag ein kurzes Aufflackern geben, in der eine Vision die Menschheit heimsucht, doch sind Revolutionen so flüchtig wie so manches Edelgas.

Es ist wie ein Fieber, das dich niederwirft und nach einigen Tagen stehst du auf und alles ist wieder so wie zudem.

Nein, der Mensch braucht immer Generationen, um Ideen und Entwicklungen voranzubringen. Warum sollte die Entwicklung des Geistes sich in der gleichen Geschwindigkeit vollziehen, wie die Entwicklung der Maschine? Denn der Schlüssel der menschlichen Veränderung liegt in seiner Natur, in seinem Denken, seiner Einfühlung und der Fähigkeit zur Vorausschau. Die Vision, die Utopie ist eine Ahnung dessen, was sein kann, in welcher Ausrichtung auch immer, Revolution ist Gewalt, Umbruch, Sturz des bestehenden. Aber was wir brauchen ist eine Evolution, eine Vision, eine Entwicklung, die uns als Menschen mitnimmt und uns nicht weg rationalisiert, weil wir nicht schnell genug in unserer Entwicklung sind.

Und das fängt bei unseren Kindern an.

Warum ist es ein Verbrechen, sich auf Kosten unser Kinder zu bereichern, ihnen die Zukunft zu nehmen, sie in den Stumpfsinn, in eine gewaltige Falle laufen zu lassen und uns an ihrer Unwissenheit zu mästen? Und unverändert geht der ganze Spaß weiter.

Inzwischen ist die eine propagierte Form unseres Wirtschaftens zu einer Staatsreligion verkommen, mit all ihren Predigern und Lakaien, die mit der Kommunion ihr Gehirn abgegeben haben.So gesehen ist unsere moderne „Wohlstandsgesellschaft“ nichts weiter als ihr Monarchisches Pendant, Gekrönt im „Geldadel“ und ihren Staatenlenkern. Man darf nicht vergessen, die neuen Führer wollen schließlich auch gut leben. Sie tun ja auch was dafür, zum Beispiel das System aufrecht erhalten, notfalls mit Gewalt. Und wenn es noch so falsch und verachtend ist. Auch hier findet sich der „Glaube“, dass alles immer besser, immer mehr wird und dann alle genug haben. Hier liegt der Fehler im System.Immerhin verabschiedet sich die Menge der Menschen, das „Volk“, von so blöden Ideen, wie einer „Herrschaft“ des Volkes über das Volk. Das scheint für uns Freigeister doch noch zu weit entfernt zu sein.

Wer sich all der Ränke, all der Verbindungen, dem Gebaren, der Aneignung und dem Verhalten gewahr wird, und sich ein bisschen Bildet, der wird verstehen, was des Menschen Triebkraft ist, und der wird auch verstehen, warum die Unbildung des Kindes eines der wichtigsten Bildungsziele ist.

»Die Herren machen das selber, daß ihnen der arme Mann feyndt wird. Die Ursache des Aufruhrs  wollen sie nicht wegtun. Wie kann es die Länge gut werden? So ich das sage, muß ich aufrührisch sein! Wohlhin

Thomas Münzer , „Hochverursachte Schutzrede“, 1525

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Geschrieben von mani1914

Januar 29, 2009 um 0:18

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Barack Obama macht es Lobbyisten gleich am ersten Tag schwer

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Ach, was ist das schön für Politiker, wenn sie gleich während ihrer Amtszeit lukrative Kontakte zur Wirtschaft knüpfen und sich neben dem verantwortungsvollen und natürlich gar nicht voreingenommenen Job an der Spitze der Nation schon die Zukunft und ein Nebeneinkommen in einem großen Konzern sichern können.

Sowas nennt man bekanntlich Lobbyarbeit und sollte eigentlich verboten sein, doch immer mehr Politiker, auch in unserem Land gehen diesem gewinnbringenden Hobby nach.

Barack Obama hat gleich mal an seinem ersten Arbeitstag seinem Kabinett und seinen Mitarbeitern einen Strich durch die Rechnung gemacht: Sie dürfen erst nach dem Ende seiner zweiten möglichen Amtszeit im Jahr 2017 solch einen Posten in der Wirtschaft annehmen. Außerdem werden die Gehälter bei 100.000 Dollar eingefroren.

Über diese Entscheidung war ich wirklich froh! Diesbezüglich wäre seine Vorbildfunktion erfüllt… ;-)

Mal sehen, was da noch so kommt und wie lange Mr. President das so durchhalten kann ohne, dass er den Hintermännern aus der Wirtschaft in die Quere kommt…

© nina

Geschrieben von mani1914

Januar 22, 2009 um 16:05

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Barack Obama ist nun offiziell Präsident der USA – „Yes, we spam!“

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Wer dieses Großereignis gestern nicht mit bekommen hat, der lebt echt hinterm Mond. Man konnte überhaupt nicht mehr aus, vor lauter Obama hier Obama dort. Ja, man wurde schon fast mit Informationen zu gespamt.

Noch nie war die Amtseinführung eines Präsidenten mit so viel Show verbunden. Die ganze Welt stilisiert ihn zum neuen Messias und die Medien nehmen diese Übertreibung dankend an. Selbst, wenn die Stimmen und Überlegungen kritisch sind, lässt sich doch so herrlich darüber berichten…

Und auch wir beginnen hier, nach unserer etwas längeren Pause, die übrigens ab jetzt offiziell vorbei ist (tragt die Kunde weiter… ;-) ), natürlich mit dem Obama-Wahn. Wer kann sich dem schon entziehen?

Manche Amerikaner haben gestern gar immer wieder betont, Obama sei „von Gott gesandt“. Das erinnert mich irgendwie an gewisse Zeiten, als es noch Könige gab… Und das im demokratischsten Land der Welt… ;-)

Bei all dem Hype, und das haben nun auch schon ein paar super investigative Journalisten herausgefunden, frage ich mich, ob er auch nur annähernd den utopischen Erwartungen, die in ihn gesetzt werden, gerecht werden kann. Fakt ist zunächst einmal, dass Präsidenten heutzutage zwar immer noch viel Macht besitzen, aber das wahre Geschehen, die wahren Entscheidungen werden von einem Schattenkabinett im Hintergrund gelenkt. Das wird auch ein Obama, dem ich seine guten Absichten übrigens glaube, auch schnell feststellen müssen. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von mani1914

Januar 21, 2009 um 16:33

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Weltfinanzkrise und kein Ende – Rückblick 2008

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Wie hat das Jahr doch hoffnungsvoll angefangen. Erst die exorbitanten Gewinne der Unternehmen, die Anfang des Jahres einfach nicht aufhören wollten, dann die Hausse an den Aktien- und Derivatemärkten, dann die stetig sinkende Arbeitslosenzahl und man hatte das Gefühl, jetzt sei alles möglich.

Vielleicht wären die Unternehmen en gros sogar bereit gewesen, mit den Renditen über 25% sogar einige Suppenküchen zu betreiben, um zu zeigen, dass auch sie Charity ernst nehmen?

Und die exorbitanten Preissteigerungen auf den Weltrohstoffmärkten! Alles, aber wirklich alles ging nach oben und wollte einfach kein Ende nehmen, ob die Preise für Derivate, die Preise für Rohstoffe, Immobilien, Autos und Versicherungen, Lebensmittel, Mieten und Nebenkosten, Consumer Electronics, alle Unternehmer, Besitzer, Investoren, Rentiers wollten ihr Stückchen vom Renditekuchen abhaben. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von mani1914

Dezember 28, 2008 um 17:19

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Beleidigen oder belobigen – Die neuen Herausforderungen des Web 2.0

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Etwas, was mir in letzter Zeit ziemlich auf der Seele brennt, wenn ich durch die endlosen Weiten des Webs surfe, ist, dass Diskurse fast nicht mehr stattfinden. Online wird zwar fleißig Meinung ausgetauscht und da ist auch immer viel Blödsinn, aber auch viel Spannendes oder Gutes, dabei, doch eine Tendenz ist auffällig: Ein langer Diskurs mit neuen Ansätzen ist für viele nur schwer möglich.

Beleidigt © Flickr/ Jan TikViel zu häufig arten Kommentare oder Forenbeiträge, die mit gutem Diskussionspotential beginnen, zu wüsten und vor allem sinnlosen Beschimpfungen und Beleidigungen aus. Jeder beharrt auf seinem Standpunkt und wird immer fanatischer. Ob nun Kommunismus oder Kapitalismus. Rechts oder links. Das alle ist im Ende doch egal, denn wir bräuchten ein völlig neues System. Doch wir halten uns alle so sehr mit alten Diskussionen, die sich nur im Kreis drehen, auf, anstatt dass über neue Dinge nachgedacht wird.

Spiegeln sich also in solchen Tiraden auch nur wieder die Machtlosigkeit der Politik und deren Menschsein wider? Nimmt die Wut im Volk zu oder ist es ein grundlegendes menschliches Problem, dass wir die Meinungen anderer nur schwer akzeptieren können? Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von mani1914

November 20, 2008 um 16:02

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Montagsdemos – APO 2.0 Reloaded

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Am 8.11.2008 findet die 5. große Herbstdemonstration in Berlin statt. Sie gehört zum Netzwerk der Bundesweiten Montagsdemonstrationen, die seit August 2004 in über 200 Städten immer wieder geführt wurden. Ihr größter Erfolg war die Demonstration am 1. November 2003 in Berlin gegen die „Agenda“-Politik der Regierung Schröder mit einer Beteiligung von mehr 100.000 Menschen.

Sie ist eine bundesweite Protestaktion gegen die von Gerhard Schröder („Genosse der Bosse“), Franz Müntefering und „Joschka“ Fischer ins Leben gerufene und von Angela Merkel fortgeführte Politik der „Agenda 2010“, die den Abbau sozialer Leistungen und eine Beschneidung der Bürgerrechte betroffener vorsah bei einer gleichzeitigen „Stärkung des Wirtschaftsstandortes“ Deutschland durch Lohndumping, Arbeitszeitverlängerung und Steuererleichterung für Unternehmen und vermögende Privatpersonen. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von mani1914

November 2, 2008 um 0:11

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Was ist bloß los mit den Aktienmärkten?

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Aus gegebenen Anlass, weil doch immer wieder besorgte Bürger sich fragen, was mit ihren „todsicheren“ Anlagen derzeit geschieht, die ihnen der Freund von der Bank empfahl.

Hey, macht euch keine Sorgen,

Traut euren guten Kumpels, zum Beispiel denen von Goldmann Sachs, die können nicht schlecht sein, die sind schließlich in der Regierung von Dabbeljiu. Genau Georgie, der erfolgreiche Manager und Ölmagnat, der überaus erfolgreich mit Daddys Kumpels 8 Jahre die Welt beherrschen durfte und alles hinweg fegte, was guten Investoren so im Wege steht.

Der Sozialstaat zum Beispiel, oder Recht und Gesetz, oder „Transparenz“, das ist doch Schnee von gestern. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von mani1914

Oktober 30, 2008 um 17:25

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Worst EU Lobbying Awards – And the Winner is…..

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Hier ein kleiner Beitrag zur Meinungsbildung unserer „Volksvertreter“, die ja so unglaublich frei von äußeren Einflüssen immer zum Wohle aller entscheiden…

Worst EU Lobbying Award 2008

Natürlich ist es eine entscheidende Frage: Wer wird gewinnen, wer ist der dreisteste, frechste, asozialste, egozentrischste… Blablabla… Entscheidet Selbst!!!

Geschrieben von mani1914

Oktober 21, 2008 um 18:20

Veröffentlicht in KeinKommentar, Seelensenf

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EU-Verfassung : Die Demokratie und ihr „Verständnis“ des demokratischen Prozesses

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Heute bin ich auf zwei Artikel aufmerksam geworden, die sich mit dem gescheiterten Referendum des „Vertrages von Lissabon“ in Irland beschäftigen.

Der Hauptaugenmerk geht hier interessanterweise der Frage nach, wie denn die Regierenden Irlands die Annerkennung zum Vertrag von den Wählern doch noch erhalten können. Nach der typisch subjektivierenden Meinungsmachart neuer Schreibkünstler aus den PR-Abteilungen hat man erstmal den Eindruck, dass man hier sehr genau nachgefragt hat, warum denn die Iren den Vertrag ablehnten. Einhellig wird hier die „Unwissenheit“ der befragten beschworen, die gar nicht wussten, was denn alles gutes in diesem Vertragstext steht, der nach offizieller Leseart „mehr Demokratie“ bringen soll. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von mani1914

Oktober 14, 2008 um 12:23

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