Aus dem täglichen Wahn des Homo Schein

Archiv für August 2008

Link zum Artikel über das Referendum in Bolivien

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Letzte Woche war das Referendum über den Amtsverbleib von Evo Morales in Bolivien. Er hat es zwar mit einer eindeutigen Mehrheit gewonnen, aber auch seine Gegner konnten Erfolge verzeichnen. So bleibt die Lage in Bolivien weiter angespannt. Und wieder geht es um Rohstoffe. Und wieder macht der Westen, allen voran natürlich die USA, Druck auf ein südamerikansiches Land mit einer linken Regierung.

Mehr dazu und ausführliche Infos findet ihr auf meinem Südamerika-Blog;-)

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Geschrieben von mani1914

August 16, 2008 um 13:16

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Kleiner Kommentar zu den ach so hoch geschätzten Kulturmagazinen

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Es gibt nur noch wenige Kultumagazine in der Glotze, die noch in Ansätzen kritische Beiträge bringen. Alle ergehen sich in dem allgemeinen Propagandageschwätz, verlieren sich im Nonsense, versuchen sich verzweifelt dem jüngeren Publikum anzubiedern oder ertrinken im kommerziellen Müll und im Hochmut der schon lange toten Kunstszene. Hier also ein kleiner Kommentar meinerseits mit den Worten von Monty Python: ;-)

© nina

Geschrieben von mani1914

August 13, 2008 um 14:21

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Neues aus Amerika

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Die „New Frontier“ des Pioniers Mitte des 19. Jahrhunderts ist der Mythos, auf dem die Weltmacht USA ihre Identität zu großen Teilen ableiten. Hier stand der einzelne im heroischen Kampf gegen die Unbill der Natur, wilde Raubtiere und Barbaren, die in Zelten lebten und sowieso minderwertig waren.

Die Afrikanischen Sklaven hatten da mehr Glück, denn ihren Wert ließen sich die „echten“ Demokraten in der Regel berechnen. Der „Indianer“ war dagegen nur ein unbequemer Konkurrent, der aus dem Weg geräumt werden musste, ging es um Grund, Nahrungsmittel und Bodenschätze.

In der Regel vergessen die Amis aber gern etwas unangenehmere Dinge die mit ihrer Geschichte zu tun haben. Das sind dann so Sachen wie der Genozid an diesen „Nichtmenschen“, „Untermenschen“, den „Indianern“ und anderen unterlegenen Völkern. Wie gesagt, die Afrikanischen Sklaven hatten „Glück“, sie durften ein erbärmliches, hartes arbeitsreiches Leben führen, damit die „Kulturträger“ und „Leistungseliten“ auch weiterhin sich in schweren Geistestätigkeiten den Kopf zerbrechen konnten und auf Soirées und Empfängen gut aussehen in den 1000 qm-Mansions mit angeschlossenen Wirtschaftsgebäuden.

Natürlich haben die USA niemals Krieg geführt, um ihr Territorium zu vergrößern oder ihren Einfluss zu erweitern, geschehen auf Kuba, den Phillipinen, in New Mexiko, Lateinamerika. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von mani1914

August 11, 2008 um 14:01

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NATO und Russland – Stellvertreterkrieg der Machtblöcke

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Pünktlich zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking haben russische Truppen die Kampfhandlungen in der Abtrünnigen Region Süd-Ossetien gegen Georgien eröffnet.

Die Osseten, die in einem geteilten Land leben und anfang der 1990er Jahre schon eine Separation von Georgien anstrebten, sind quasi selbstverwaltet und werden von der Russischen Föderation massiv unterstützt. Kein Wunder, denn der Großteil der Osseten lebt in der Russischen Föderation.

Die Süd-Osseten verfügen fast alle über russische Pässe und haben eine sehr beliebte Route über ihr Territorium in die Russische Föderation hinein, da die Osseten einen sehr geringen Zoll nehmen.

Georgien ist zudem mit Rohstoffen gesegnet, und gilt als alternative Transitstrecke für Öl und Gas aus den Fördergebieten des Kaspischen Meeres bei Umgehung des russischen Einflußbereiches. Die geopolitische Lage macht Georgien zu einem interessanten Partner für die EU und die USA. Aus diesem Grund gab es Überlegungen der NATO, Georgien in das Bündniss einzugliedern.

Diese Pläne wurden verworfen, da die NATO befürchtete, durch die nicht beigelegten Spannungen in Süd-Ossetien in einen direkten Konflikt mit Russland gezogen zu werden. Denn Russland hat ein komplettes Armeekorps ( mindestens Drei Divisionen) in der Region und Abchasien stehen, die nun in direkten Kampfhandlungen mit den georgischen Einheiten verwickelt sind. Es ist sehr ersichtlich, dass dieser neue Konflikt vorbereitet scheint.

Die Westmächte haben zumindest für Waffenlieferungen an Georgien gesorgt. Man kann gespannt sein, ob es ein neues Afghanistan der 1980er Jahre geben wird.

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Geschrieben von mani1914

August 10, 2008 um 20:14

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Open your Heart for a moment

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Ein kleines schmankerl als betthupferl für den heutigen Abend.

*kuschel*

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Geschrieben von mani1914

August 10, 2008 um 19:03

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Buchtipp: Loretta Napoleoni: „Die Zuhälter der Globalisierung“

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Habe vor kurzem ein wirklich tolles Buch gelesen: Loretta Napoleoni: „Die Zuhälter der Globalisierung“. Die „Rezension“ habe ich auf meinem Bücherblog geschrieben und dachte, ich lasse euch einfach mal dran teilhaben. ;-)

Napoleoni hat übrigens auch ne ganz gute eigenen Seite, zu der ich in dem Artikel auch verlinkt habe.

Dieses Buch kann ich wirklich nur jedem empfehlen: Kluge Ansichten von einer klugen Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt und sich auch nicht von mächtigen Politikern oder Wirtschaftsheinis einschüchtern lässt.

© nina

Geschrieben von mani1914

August 8, 2008 um 11:35

Veröffentlicht in Politische Ökonomie, Seelensenf

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Selig sind die Einfältigen, denn sie schauen das Himmelreich

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Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ,) existiert nach eigener Aussage seit 2 Jahren. Neuerdings prangt deren Siegel auf vielen Reklame-Plakaten von namhaften Unternehmen. So zum Beispiel bei der Deutschen Bank.

Die DISQ wirbt damit, unabhängig zu sein und als Partner nennt es Medien-Unternehmen. Nun ja, ich wusste gar nicht, dass Verlage gar keine wirtschaftlich handelnden Firmen sind, sondern reine Informationsverteilungsnetze. Wie sonst sollte sich das erklären?

Egal. Hinter der DISQ steht die „Buscha Gmbh“, deren Gesellschafter Markus Schad ist, dem wiederum das „Partnerunternehmen“ Sozialwissenschaftliches Institut Schad gehört. Das SWI führt Unternehmensberatung durch, erhebt Umfragen und analysiert Kundenverhalten. Das DISQ ist das letzte Verwertungsglied der Unternehmensgruppe Schad. Hauptauftraggeber des SWI ist der Springer-Verlag.

Das DISQ erstellt übrigens nur Studien für die Medien. Natürlich führt das „Institut“ keine eigene Feldforschung durch, sondern beauftragt zum Beispiel „Partnerunternehmen“, wie das SWI. Im Übrigen ist natürlich niemand für niemanden verantwortlich, was sich aus dem Handelsregister einsehen lässt. Verantwortlich sind die anderen oder irgendwer, nur eben nicht die eigene Familie, wie sich das in so einem Familienunternehmen gehört. Das SWI ist natürlich nicht gebunden an die Selbsterklärung der DISQ, keine Aufträge von Firmen anzunehmen, sondern „nur“ von Medien. Hab ich schon erwähnt, dass der Hauptauftraggeber der Springer-Verlag ist? Nachtigall, ik hör dir Melken.

Soviel also zu Transparenz und Ehrlichkeit.
Good Night Banana

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Geschrieben von mani1914

August 7, 2008 um 20:42

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Berlusconi und die Sicherheit – Gewaltentrennung ade

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Unser aller Lieblingspolitiker Silvio Berlusconi hat sich nun mal wieder einen Coup geleistet. Ab dieser Woche patroullieren in italienischen Städten Soldaten zur „Sicherheit der Bürger“!

Wieder einmal beweist Berlusconi und sein rechts-konservatives Regierungsbündnis, dass Europa mehr und mehr in Richtung Orwellscher Unterdrückung und Überwachung tendiert. Aber sie sollen ja nur die Bürger beschützen, vor der Mafia und den bösen Kriminellen… Dabei hebt er auf diese Art und Weise mal eben so mir nichts dir nichts die Trennung von Exekutive und Legislative auf. Die Gewaltenteilung im Staat soll wortwörtlich „der Sicherung von Freiheit und Gleicheit“ dienen… Nur davon bewegt sich Europa bzw. der ganze Westen immer mehr weg.

Die eigentliche Trennung der Gewalten besteht nur noch auf dem Papier, so wie die USA ja eine Demokratie sind… Lobbyisten lenken nicht nur in Italien die Politik und die Massen werden durch staatlich kontrollierte Medienunternehem mit Manipulation und Propaganda gefüttert… Und alle gucken weg und halten stolz die Fahne der Demokratie hoch, die es schon lange nicht mehr gibt, oder auf dem besten Wege ist unterzugehen.

Und gleichzeitig werden in Italien 1500 Stellen in der Polizei abgebaut. Und die arbeitslosen Polizisten müssen nun mit ansehen wie Soldaten ihren Job machen. Zusätzlich sollen nun auch noch 2000 Soldaten in sogenannten „sensiblen Zonen“, wie zum Beispiel Auffanglager für illegale Einwanderer, die wieder abgeschoben werden sollen.

Nächstes Jahr ist der G8-Gipfel wieder in Italien, d.h. Schäubles und Merkels Traum von Heiligendamm wird dann endlich wahr: Der Einsatz des Militärs im Inneren gegen Demonstranten.

Brave New World!

© nina

Geschrieben von mani1914

August 6, 2008 um 13:02

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