Aus dem täglichen Wahn des Homo Schein

China schränkt die Pressefreiheit während der olympischen Spiele ein

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Getsern geisterte es durch alle Medien: China wird sich jetzt doch nicht an das Versprechen halten die Pressefreiheit für ausländische Journalisten zu garantieren.

Und alle sind höchst verwundert und empört. Sie haben doch nicht ernsthaft gedacht, dass ein Regime wie China sich so von mir nichts dir nichts für die tolle westliche Presse ändert?

Nach und nach treffen nun die Journalisten aus allen Herren Ländern in China ein und merken, dass sie plötzlich nicht mehr uneingeschränkten Zugang zum Internet haben. Selbst ihre eigenen Seiten, wie die der BBC lassen sich nicht mehr aufrufen. Aber eben auch die von beispielsweise Amnesty International…

Nun rächt es sich also, dass man im Vorfeld so still gehalten hat und sich auf das IOC und die Politik in Sachen Meinungs- und Pressefreiheit verlassen hat. Den Journalisten stehen zur Recherche nur explizite Sportseiten zur Verfügung. Und so wird versucht, jegliche Kritik schon von vornherein im Keim zu ersticken.

Also, Reporter, die ihr noch nach China reist, recherchiert hier und schreibt dann dort eure Berichte. Oder schreibt sie am besten jetzt schon vor, denn so könnt ihr euch die Spiele in Ruhe ansehen und sie auch noch der chinesischen Regierung vor Veröffentlichung zur Kontrolle überlassen.

Zensur pur und alle sin höchst überrascht und erschrocken…

Aber eigentlich kann man die Politiker Chinas beruhigen: Westliche Journalisten gewöhnen sich ja hier schon langsam an die Zensur und zudem werden sie eh nicht so viel aufdecken und kritisieren. Das haben die meisten schon längst verlernt…

Update: Nun hat China ja tolle Eingeständnisse gemacht… ein paar Seiten gehen wieder und fast alle sind damit zufrieden. Faszinierend! Und IOC-Chef Jaques Rogge hat das ja eh nie so gesagt, geschweige denn versprochen. Toll, was?! Demnächst dazu mehr… ;-)

© nina


Geschrieben von mani1914

Juli 31, 2008 um 9:55

Veröffentlicht in Neusprech der Woche

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Eine Antwort

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  1. [...] diese faszinierende Kultur nicht unerwähnt lassen. Ich muss aber gestehen, ich habe ein riesen Problem mit der chinesischen Politik und vor allem den Reaktionen unserer westlichen Welt [...]


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